Kurz und klar: Dieser Abschnitt erklärt den rechtssicheren Zugang für Patientinnen und Patienten in Luzern. Seit dem 1. August 2022 dürfen Ärztinnen und Ärzte Cannabisarzneimittel und Magistralrezepturen ohne BAG-Ausnahmebewilligung verschreiben.
Die Abgabe erfolgt über Apotheken mit Herstellungsbewilligung. Magistralrezepturen werden individuell nach GMP und Pharmakopöe Helvetica gefertigt.
Unvergällte, oral einzunehmende CBD-Tinkturen sind nur mit ärztlichem Rezept in der Apotheke erhältlich. Frei verkaufte CBD-Öle müssen seit dem 30. September 2022 vergällt sein.
Der Ablauf in Luzern ist strukturiert: Erstgespräch, fachärztliche Einschätzung, ärztliches Rezept und Abgabe in einer lizenzierten Apotheke. Beratung, Datensicherheit und schrittweise Dosisfindung begleiten die Behandlung.
Wesentliche Erkenntnisse
- Ärztinnen und Ärzte entscheiden eigenverantwortlich nach dem 1.8.2022.
- Apotheken mit Herstellungsbewilligung liefern magistrale Präparate nach GMP.
- Unvergällte orale CBD-Tinkturen nur auf Rezept in der Apotheke.
- Strukturierter Ablauf: Screening, Erstgespräch, Rezept, Abgabe.
- Fokus auf transparente Beratung, Datensicherheit und enge ärztliche Betreuung.
Schneller Zugang zur Therapie: Ihr Service für medizinisches Cannabis in Luzern
Mit einem klaren Dreischritt gelangen Patientinnen und Patienten schnell zur passenden Therapie.
Schritt 1: Online-Fragebogen (ca. 5 Minuten). Sie laden relevante Unterlagen hoch und beschreiben Symptome und Vorbehandlungen.
Schritt 2: Ärztliches Erstgespräch (vor Ort oder per Video, ca. 30 Minuten). Die ärztinnen oder der arzt prüfen den Fall, klären Risiken und besprechen Optionen.
Schritt 3: Rezeptausstellung und Bezug über eine lizenzierte Apotheke. Regelmässige Folgetermine (ca. 20 Minuten) sichern die langfristige Betreuung.
Beratung und individuelle Dosisfindung stehen im Zentrum. Unser Team begleitet Sie von der digitalen Erstanmeldung bis zur laufenden Anpassung der Behandlung.
| Schritt | Dauer | Ergebnis |
|---|---|---|
| Online-Fragebogen | ~5 Min | Validiertes Screening, Unterlagen bereit |
| Erstgespräch | ~30 Min | Ärztliche Einschätzung, Therapieempfehlung |
| Rezept & Abgabe | Variation | Elektronische Übermittlung, sicherer Bezug |
| Folgetermine | ~20 Min | Monitoring, Anpassung der Therapie |
- Zügiger Zugang: Termine meist kurzfristig, vor Ort oder per Videosprechstunde.
- Transparenter Ablauf: Standardisierter Fragebogen und klare Terminlogistik reduzieren Wartezeiten.
- Praxisnahe Betreuung: Kontinuierliche Begleitung Ihres Falls und Antworten auf offene Fragen.
Medizinisches Cannabis Rezept Luzern
Die Entscheidung zur Behandlung trifft die verantwortliche Ärztin oder der verantwortliche Arzt individuell und fachlich fundiert.
Wer ist berechtigt? Ärztinnen und Ärzte mit Verantwortung
Berechtigt sind Ärztinnen und Ärzte, die Indikation, Verlauf und Risiken fachlich einschätzen. Sie klären auf, dokumentieren die Behandlung und melden relevante Daten.
Transparente Kommunikation ist Pflicht: Nutzen, Grenzen und Kontrollintervalle werden offen besprochen.
Was wird verschrieben? Produkte und Apotheke
Verschreibungsfähig sind zugelassene Arzneimittel sowie individuell hergestellte Magistralrezepturen (Formula magistralis).
Die apotheke fertigt diese Magistralrezepturen nach GMP und Pharmakopöe Helvetica in pharmazeutischer Qualität an.
- Das cannabis rezept wird indikationsbezogen ausgestellt; die Wahl des produktes richtet sich nach Verträglichkeit und Darreichungsform.
- Verfügbarkeit: Arzneimittel stehen auf ärztliche Verordnung zur verfügung; Drogerien geben keine Magistralrezepturen ab.
- Der Prozess umfasst Kontraindikationsprüfung, Wechselwirkungscheck und strukturierte Nachsorge.
- Enge Kooperation zwischen Praxis und Apotheke sichert Qualität und Lieferfähigkeit.
So funktioniert der Weg zum Rezept: in drei einfachen Schritten
Ein einfacher, digital gestützter Ablauf führt vom Screening zum direkten Bezug in der Apotheke. Die Abfolge ist bewusst kurz und transparent gestaltet, damit Patientinnen und Patienten rasch eine fundierte ärztliche Einschätzung erhalten.
Online‑Fragebogen ausfüllen und Unterlagen hochladen
Schritt 1: Der Fragebogen dauert etwa 5 Minuten. Sie geben Beschwerden, Diagnosen und Vorbefunde an.
Relevante Befunde laden Sie direkt hoch. So kann das ärztliche Team den Fall vorbereitet prüfen.
Ärztliches Erstgespräch vor Ort oder per Video
Schritt 2: Im Gespräch (ca. 30 Minuten) prüft die Ärztin oder der Arzt Indikation, Nutzen und Risiken.
Es folgt eine klare Aufklärung zu Darreichungsform, erwartbaren Effekten und Nebenwirkungen.
Rezeptausstellung und Bezug über lizenzierte Apotheke
Schritt 3: Bei Eignung wird das Rezept ausgestellt. Die Einlösung erfolgt direkt apotheke in einer lizenzierten Schweizer Apotheke.
Folgetermine (ca. 20 Minuten) sichern die Nachsorge und Dosisanpassung.
| Phase | Dauer | Hauptaktion |
|---|---|---|
| Screening | ~5 Minuten | Fragebogen + Upload Befunde |
| Erstgespräch | ~30 Minuten | Indikationsprüfung & Aufklärung |
| Rezept & Abgabe | variabel | Ausstellung & Einlösung in Apotheke |
| Follow‑up | ~20 Minuten | Monitoring & Dosisanpassung |
Organisatorik: Termine lassen sich digital buchen und reduzieren Wartezeiten. Alle Angaben werden dokumentiert und bilden die Grundlage für die weitere Therapie.
Rechtlicher Rahmen in der Schweiz: Aktuelles Verfahren und BAG-Meldung
Das aktuelle Verfahren erlaubt eine schnellere medizinische Versorgung durch klar geregelte Meldepflichten.
Seit 1. August 2022: Verschreibung ohne Ausnahmebewilligung
Seit dem 1.8.2022 benötigen Ärztinnen und Ärzte keine Ausnahmebewilligung des BAG mehr. Ärztliche Entscheidungen erfolgen eigenverantwortlich und beschleunigen so den Zugang für den Patient.
Digitale Meldung an das BAG: Indikation, Dosierung, Wirkung und Nebenwirkungen
Therapien werden digital an das BAG übermittelt. Zu den übermittelten angaben zählen Indikation, Darreichungsform mit Dosierung sowie dokumentierte wirkung und Nebenwirkungen.
- Kein Ausnahmeverfahren mehr: Ärztinnen und Ärzte entscheiden fachlich selbst.
- Pflicht zur Meldung: Standardisierte angaben sichern Nachvollziehbarkeit.
- Aggregierte Informationen: Das BAG stellt Auswertungen bereit, die behandelnden ärzte als Orientierung dienen.
- Rechtssicherheit & Datenschutz: Einheitliche Prozesse erleichtern die Zusammenarbeit zwischen Praxis, Apotheke und Behörden.
- Verantwortung des arzt: Vollständige und fristgerechte datenübermittlung bleibt Pflicht.
Indikationen: Bei welchen Beschwerden kann eine Therapie sinnvoll sein?
Ein klarer Blick auf Symptome und Vorbefunde zeigt, wann eine Behandlung sinnvoll sein kann.
Die ärztliche Beurteilung richtet sich nach konkreten Beschwerden, bestehenden Diagnosen und bisherigen Therapieversuchen.
Chronische Schmerzen, Migräne und rheumatische Beschwerden
Häufig geprüft werden Schmerzen bei Rücken‑, Gelenk‑ oder Nervenerkrankungen sowie Migräne und rheumatische Beschwerden.
Bei chronische schmerzen kommt oft ein multimodaler Ansatz zum Einsatz, in dem ein ergänzendes Präparat eingebunden werden kann.
Schlafstörungen, Stress und mentale Gesundheit
Schlafprobleme und Belastungen durch Stress werden individuell bewertet.
Im Fokus stehen Wirkung, Nebenwirkungen und das Zusammenspiel mit anderen Therapien.
ADHS, neurologische Störungen und weitere Erkrankungen
ADHS, Tourette, MS, Parkinson oder Epilepsie können je nach Symptomatik geprüft werden.
Auch CED, Endometriose und supportive onkologische Indikationen sind Gegenstand aktueller Forschung.
| Beschwerdegruppe | Typische Beispiele | Wichtig |
|---|---|---|
| Schmerzen | Rücken, Gelenke, neuropathisch, Migräne | Teil eines multimodalen Konzepts |
| Schlaf & Stress | Insomnie, Erschöpfung, Stressfolge | Individuelle Nutzen‑Risiko‑Abwägung |
| Neurologisch & Sonstiges | MS, Parkinson, Tourette, CED, Endometriose | Studienlage prüfen; enge Nachbeobachtung |
- Menschen reagieren sehr unterschiedlich; daher ist engmaschiges Monitoring zentral.
- Das Rezept folgt einer sorgfältigen Abwägung von Nutzen, Risiken und Alternativen.
- Evidenzbasierte Indikationsstellung orientiert sich an Studien, Leitlinien und Therapiezielen.
Ärztliche Beurteilung und individuelle Therapieplanung
Im Erstgespräch werden Anamnese, Vorbehandlungen und mögliche Kontraindikationen systematisch erfasst.
Die Ärztin oder der Arzt erstellt daraus eine individuelle Therapie-empfehlung.
Bei Eignung folgt die Ausstellung eines Rezepts und der Bezug über eine lizenzierte Apotheke.
Ziel ist eine passgenaue Behandlung, die Ihre Bedürfnisse, Lebensumstände und Ziele abbildet.
- Der Arzt klärt Kontraindikationen, Wechselwirkungen und prüft die Wirksamkeit bisheriger Maßnahmen.
- Die initiale Dosierung folgt dem Prinzip „start low, go slow“ und wird vorsichtig gewählt.
- Strukturierte Verlaufskontrollen bewerten Verträglichkeit, Wirksamkeit und Adhärenz.
- Der Fall wird umfassend dokumentiert; Ergebnisse fließen in die nächste Entscheidung ein.
- Offene Fragen zu Wirkungseintritt und Zielen werden explizit adressiert.
- Bei Bedarf wird interdisziplinär mit Hausärztin, Hausarzt oder Fachdisziplinen abgestimmt.
Die Behandlung bleibt dynamisch: Präparat, Dosis oder Darreichungsform können angepasst werden.
cannabis wird verantwortungsvoll eingesetzt und mit klaren Messpunkten zur Erfolgskontrolle begleitet.
Rezept einlösen in der Apotheke: Magistralrezeptur nach GMP
Ihre Verordnung wird in einer Apotheke mit Herstellungsbewilligung präzise und rückverfolgbar umgesetzt. Die Fertigung erfolgt individuell nach der Anweisung der Ärztin und den Vorgaben der Pharmakopöe Helvetica.
Herstellung individuell nach ärztlicher Verordnung
Formula magistralis bedeutet: das Produkt wird gezielt nach Verordnung der Ärztin gefertigt. Die Apotheke dokumentiert Wirkstoffgehalte und Chargen.
Warum nicht Drogerie oder CBD-Shop
Drogerien und CBD‑Shops dürfen keine magistralen Zubereitungen herstellen oder abgeben. Unvergällte orale Tinkturen sind nur auf ärztliches rezept in der Apotheke verfügbar.
- Einlösung in der apotheke: geprüfte Qualität und definierte Wirkstoffgehalte.
- GMP‑Standard gemäss Pharmakopöe Helvetica sichert Rückverfolgbarkeit.
- Direkt apotheke: kurze Wege, fachkundige Beratung und verlässlicher Bestand.
| Aspekt | Was Sie erwarten können | Vorteil |
|---|---|---|
| Herstellung | Individuelle Formula magistralis | Präzise Dosierung |
| Qualität | GMP, Dokumentation | Rückverfolgbarkeit |
| Abgabe | Nur in lizenzierten Apotheken | Sichere Versorgung |
| Beratung | Apothekerinnen und Apotheker informieren | Klare Lager- und Dosierhinweise |
Produkte, THC und CBD: pharmazeutische Qualität und Richtlinien
Qualität und Zusammensetzung eines Extrakts entscheiden über Sicherheit und therapeutischen Nutzen.
Phytocannabinoide, Terpene und der Entourage‑Effekt
Phytocannabinoide treten zusammen mit Terpenen auf. Terpene wie Myrcen, Pinen, Limonen und Caryophyllen beeinflussen Geruch, Lipophilie und Wahrnehmung der Wirkung.
In Vollspektrum‑ oder Breitspektrum‑Extrakten kann ein Entourage‑Effekt auftreten. Das bedeutet: Komponenten wirken oft synergistisch und verändern das klinische Ergebnis.
THC vs. CBD: Unterschiede in Wirkung und Psychoaktivität
THC wirkt psychoaktiv; CBD zeigt diese Eigenschaft nicht. Beide binden an das Endocannabinoid‑System, jedoch mit unterschiedlicher Zielrichtung.
Die Auswahl eines Produktes richtet sich nach Indikation, Verträglichkeit, Tageszeit und gewünschten Zielparametern wie Analgesie oder Schlaf.
- Einordnung der Produkte: Standardisierte pharmazeutische Wirkstoffe und magistrale Zubereitungen mit definierter Qualität.
- Onset & Duration: Öle und Kapseln haben langsameres Einsetzen als inhalative Formen; die Dauer variiert.
- Relevanz: Besonders wichtig bei chronischen Schmerzen, Schlafproblemen oder neurologischen Erkrankungen.
- Dokumentation: Wirkung und Nebenwirkungen werden systematisch erfasst, um Anpassungen zu ermöglichen.
- Aufklärung: Verantwortungsvoller Gebrauch und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu besprechen.
| Aspekt | Wichtig für Praxis | Nutzen für Patientinnen/Patienten |
|---|---|---|
| Wirkstoffe | Definierte THC/CBD‑Gehalte | Vorhersagbare Wirkung |
| Terpene | Myrcen, Pinen, Limonen, Caryophyllen | Beeinflussen Wahrnehmung und Effekte |
| Formulierung | Öl, Kapsel, evtl. andere | Unterschiedliche Onset/Dauer |
| Qualität | Herstellung nach Richtlinien, Stabilität, Spezifikationen | Sichere, konsistente Versorgung |
Dosierung, Wirksamkeit und Sicherheit in der Behandlung
Eine klare Dosierungsstrategie folgt dem Prinzip „start low, go slow“. So lassen sich Nebenwirkungen minimieren und die individuelle Wirksamkeit schrittweise ermittelt werden.
Therapiebegleitung erfolgt mit regelmässigen Folgeterminen (ca. 20 Minuten). Bei diesen Terminen werden Dosis, Präparat und Ziele an die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten angepasst.
Sicherheit umfasst Aufklärung zu Fahreignung, Sedierung sowie Interaktionen mit anderen Medikamenten. Dokumentierte Daten, inklusive Wirkung und Nebenwirkungen, werden digital an die Behörden gemeldet und unterstützen die Behandlungssteuerung.
- Monitorings: Schmerzskalen, Schlafqualität und subjektive Scores.
- Anpassungen: dosisreduktion, Präparatewechsel oder Pausen bei Verträglichkeitsproblemen.
- Chronische Schmerzen: multimodaler Ansatz mit Physiotherapie oder Psychotherapie.
Konkrete Fragen zur Anwendung, Aufbewahrung und Titration werden strukturiert beantwortet. So bleibt die Behandlung evidenzorientiert, patientenzentriert und sicher.
Kosten, Krankenkasse und Kostengutsprache
Vor dem Therapiebeginn empfiehlt sich eine klare Übersicht zu Gebühren, Arzneimittelkosten und Erstattungsmöglichkeiten.
Welche Kosten fallen an?
Typische Posten sind das ärztliche Erstgespräch, Folgetermine und die Präparate aus der Apotheke.
Transparenz hilft Patientinnen und Patienten bei der Planung.
- Erstgespräch: ärztliches Honorar und Befundaufnahme.
- Folgetermine: Monitoring, Dosisanpassung und Beratung.
- Präparate: individuelle Magistralzubereitungen oder pharmazeutische Produkte.
Kostenerstattung und Ablauf der Kostengutsprache
Einige Krankenkassen übernehmen Kosten anteilig. Entscheidend sind medizinische Begründung und dokumentierte Angaben.
Ihre Ärztin erstellt die Begründung für den vertrauensärztlichen Dienst. Vorlagen erleichtern die Einreichung.
- Das Rezept und die Indikation werden nachvollziehbar dargestellt.
- Daten zu bisherigen Therapien, Verträglichkeit und Schwere der Beschwerden stärken die Prüfung.
- Die Auswahl der Produkte richtet sich nach Wirksamkeit, Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit.
Wir geben Ihnen eine transparente Kostenaufstellung und unterstützen beim Kontakt zur Krankenkasse.
Dauer und Timeline: vom Fragebogen bis zum Therapiebeginn
Ein strukturierter Zeitplan hilft Patientinnen und Patienten, jeden Schritt bis zur Behandlung klar zu überblicken. Die folgende Timeline zeigt realistische Orientierungswerte und erleichtert die Planung von Terminen.
Orientierungswerte
0–5 Minuten: Digitaler fragebogen ausfüllen und Befunde hochladen. Diese Daten schaffen die Basis für das ärztliche Erstgespräch.
5–35 Minuten: Termin vor Ort oder per Video. Die Ärztin oder der Arzt führt Anamnese, Indikationsprüfung und einen Therapievorschlag durch.
Direkt im Anschluss: Bei Eignung erfolgt die Ausstellung des cannabis rezept; die Einlösung erfolgt in der Apotheke gemäss Verordnung.
1–2 Wochen: Erste Verlaufseinschätzung mit Dosisjustierung und Klärung offener Punkte der Behandlung.
Regelmässig: Follow‑ups (ca. 20 Minuten) zur Optimierung von Präparat, Dosis und Einnahmezeitpunkt sichern den langfristigen Erfolg.
- Schneller zugang dank digitaler Abläufe und klarer Prozessschritte.
- Erhobene daten aus Anamnese und Monitoring unterstützen evidenzbasierte Entscheidungen.
- Planbarkeit: Termine werden koordiniert, um Unterbrechungen zu vermeiden.
| Phase | Zeitfenster | Ergebnis |
|---|---|---|
| Screening | 0–5 Minuten | Fragebogen ausgefüllt, Befunde hochgeladen |
| Erstgespräch | ~30 Minuten | Indikationsprüfung, Therapievorschlag |
| Rezept & Einlösung | direkt nach Gespräch | Ausstellung und Bezug in Apotheke |
| Erste Kontrolle | 1–14 Tage | Dosisanpassung, Klärung offener Fragen |
| Follow‑up | ~20 Minuten (regelmässig) | Monitoring, Optimierung der Behandlung |
Datenschutz und Sicherheit: DSGVO-konforme Betreuung Ihrer Angaben
Ihre sensiblen Gesundheitsdaten werden bei uns mit klaren technischen und organisatorischen Schutzmechanismen behandelt.
Verarbeitung nach DSGVO: Personenbezogene Daten werden nur auf rechtlicher Grundlage und zweckgebunden genutzt. Zugriff haben ausschliesslich befugte medizinische Fachpersonen.
Vertraulichkeit Ihrer angaben wird durch Rollen‑ und Rechtekonzepte sowie Protokollierung aller Zugriffe gewährleistet.
„Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sind die Grundlage unserer digitalen Betreuungsprozesse.“
- Technische Sicherheit: Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung bei Übertragung und Speicherung.
- Organisatorische Massnahmen: Schulungen, Vertraulichkeitsvereinbarungen und definierte Prozesse für Auskunft und Löschung.
- Datenschutzpraxis: Pseudonymisierung und Datensparsamkeit, wo immer möglich.
| Bereich | Maßnahme | Nutzen für Patientinnen/Patienten |
|---|---|---|
| Zugriffsmanagement | Rollen, Protokolle, Auditlogs | Transparente Nachvollziehbarkeit |
| Technik | Verschlüsselung, sichere Rechenzentren | Hohe Datensicherheit |
| Organisation | Schulungen, Lösch‑ und Auskunftsprozesse | Rechtewahrung & Compliance |
| Kommunikation | Sichere Schnittstellen zu Apotheken und Ärzteteams | Nur notwendige informationen werden geteilt |
Patientenrechte: Sie können Auskunft, Berichtigung, Löschung und Portabilität Ihrer informationen verlangen.
Notfall‑ und Backup‑Konzepte garantieren Verfügbarkeit. Die Sicherheitsarchitektur wird laufend gemessen und verbessert nach Best Practices.
Auch bei sensiblen Themen wie cannabis-Therapie bleibt Ihre Privatsphäre geschützt. Wir betreuen Ihre angaben mit höchster Sorgfalt.
Erfahrungen von Patientinnen und Patienten: Begleitung und Ergebnisse
Erfahrungsberichte zeigen: individuelle Betreuung beeinflusst den Therapieerfolg deutlich.
Viele menschen schildern, dass ein gründliches ärztliches gespräch Vertrauen schafft und Therapieziele klärt.
Patienten heben regelmässige Follow‑ups hervor. Erreichbare Ansprechpartner reduzieren Unsicherheit und eröffnen Raum für offene fragen.
Praxisberichte dokumentieren, dass die Anpassung von Präparat und Dosierung an Alltag und Belastung oft zu spürbaren Verbesserungen führt.
In einzelnen fall‑ und Verlaufsbelegen zeigen sich bessere Schlafwerte oder weniger schmerzen. Ergebnisse sind jedoch individuell.
- Klare Kommunikation: Transparente Dokumentation hilft, Effekte objektiv zu erfassen.
- Kontrolle: Feedback‑Schleifen identifizieren Nebenwirkungen früh.
- Interdisziplinär: Physio oder Psychotherapie erhöhen den Nutzen.
| Aspekt | Was Patienten berichten | Nutzen |
|---|---|---|
| Erstgespräch | Gründliche Aufklärung | Vertrauen, klare Ziele |
| Follow‑up | Regelmässige Kontrollen | Schnelle Anpassung bei Problemen |
| Interaktion | Erreichbare Ansprechpartner | Weniger Unsicherheit |
„Die Kombination aus Beratung und Verlaufskontrolle hat mir sehr geholfen.“
Standort Luzern und flexible Betreuung: vor Ort oder per Videosprechstunde
Regionale Präsenz kombiniert mit Telemedizin ermöglicht eine Betreuung, die sich nach Ihren Bedürfnissen richtet. So erhalten Patienten schnellen Zugang zur Therapie, unabhängig von Wohnort oder Arbeitszeit.
Terminvergabe ohne lange Wartezeiten – auch kurzfristig
Unsere Praxis bietet kurzfristige Termine – vor Ort oder per Video. Ärztliche Entscheidungen treffen Ärztinnen und ein Arzt des Teams zeitnah.
Die schnelle Abstimmung erleichtert den Therapiebeginn und reduziert Verzögerungen bei der Behandlung.
Direkter Zugang zur Apotheke und kontinuierliche Betreuung
- Standortvorteil: Zentrale Erreichbarkeit mit gutem Anschluss an lokale Apotheke-Partner.
- direkt apotheke: Rezeptausstellung erfolgt durch medizinisches Fachpersonal; Einlösung in lizenzierten Apotheken.
- Kontinuität: Feste Ansprechpersonen sichern regelmäßige Betreuung und planbare Follow‑ups.
- Flexible Slots auch für Menschen mit Schlafstörungen oder wechselnden Diensten.
„Koordination zwischen Praxis und Apotheke minimiert Wartezeiten und sorgt für stabile Versorgung.“
Fazit
Zusammenfassend bietet das vorgestellte Vorgehen klare Schritte für einen verlässlichen zugang zur therapie. Patientinnen und Patienten profitieren von standardisierten Abläufen, kurzen Wegen und einer transparenten Planung.
Ärztin, arzt und interdisziplinäre ärzte-Teams begleiten die behandlung engmaschig. Bei offenen fragen stehen feste Ansprechpartner zur Verfügung und Dosisanpassungen erfolgen zielgerichtet.
Das cannabis cannabis rezept führt über lizenzierte apotheke-Partner zu geprüften produkten oder magistralen Zubereitungen nach GMP. Schmerzen und andere Zielgrössen werden systematisch erfasst.
Die Krankenkasse kann mit einer medizinisch begründeten krankenkasse-Anfrage einbezogen werden. Gute Planung, kompetente Begleitung und regulierte Versorgung schaffen eine sichere und wirksame Behandlung.